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28.06.2010, 07:38 Uhr | tk
Seniorenheime sind wichtige Errungenschaften unserer Gesellschaft
Landtagsabgeordnete Heidemarie Mundlos besucht Seniorensitz Luhmühle
Kreiensen. Die stellv. Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Heidemarie Mundlos hat am vergangen Donnerstag den Seniorensitz Luhmühle in Greene besucht. Mit dabei waren die stellv. Landrätin Ilse Lauenstein und der CDU-Kreisvorsitzende Joachim Stünkel. Sie wurden dabei von der Familie Anders begrüßt, die dieses private Seniorenheim seit über 20 Jahren betreibt. Nach einem Rundgang durch das Haus und Gesprächen mit einzelnen Gästen gab es einen ausführlichen Gedankenaustausch über Probleme im Bereich der Altenpflege.
Fam. Anders zeigt MdL Mundlos das Anwesen
So schilderte Familie Anders, dass in den Medien oft ein schlechtes Bild von Seniorenheimen gezeigt werde. Einzelne „schwarze Schafe“ prägten teilweise so ein negatives Image des  Pflegebereiches. Heidemarie Mundlos teilte diese Auffassung. Aus ihrer Sicht seien Seniorenheime wichtige Errungenschaften unserer Gesellschaft. Sie appellierte an alle Heime durch regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit und durch z.B. einen „Tag der offenen Tür“ dem entgegen zu wirken.
 
Ein weiterer Themenbereich war die Demenzerkrankung. 65% aller Heimbewohner gelten statistisch gesehen als dementiell erkrankt. Von den Pflegekassen werde aber erst nach einer ausgiebigen Begutachtung festgelegt, ob solche Patienten einen erhöhten Pflegebedarf haben. Falls dieser festgestellt wird, gibt einen Zuschuss von 2,80€ täglich.
Aus Sicht der Einrichtungen zu wenig um damit gute Betreuung zu gewährleisten. Heidemarie Mundlos teilte diese Bewertung, stellte aber auch fest, dass es gut ist dass es seit kurzen überhaupt eine Anerkennung eines höheren Pflegebedarfs gibt. Hier würde aber ein stetiger Prozess laufen und sie sehe hier mittelfristig auch Veränderungen.
 
Anschließend ging es noch um den geplanten Mindestlohn für Pflegeberufe. Hier wurde die Frage aufgeworfen, wie private Einrichtungen diese bezahlen sollen. Frau Mundlos machte deutlich, dass ein solcher Mindestlohn durchaus positive Auswirkungen hätte, zumal dieser gerade die „schwarzen Schafe“ bitter treffen würde. Sie machte aber auch deutlich, dass der von der Bundesministerin geplante Mindestlohn im Bereich der Leih- und Zeitarbeit ein viel besserer Schutz für die Arbeitsplätze wird, da dieser gerade billige Arbeitskräfte aus Osteuropa hindert im Pflegebereich weiter Fuß zu fassen.
 
Zum Abschluss lud Familie Anders die Landtagsabgeordnete erneut ein und beide Seiten verabredeten einen gegenseitigen regelmäßigen Austausch.

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