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29.05.2012, 17:58 Uhr | tk
Leistung muss sich lohnen - keine Bedarfsprüfung-
Der von der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen vorgelegte Entwurf zur Zuschussrente war erneut Diskussionspunkt im Vorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreisverband Northeim.  
Kreisvorsitzender Tobias Kreitz: „Wir brauchen eine zukunftsgerechte und armutsfeste Alterssicherung. Schon jetzt ist klar, dass für immer mehr Männer und noch mehr Frauen die Rente nicht mehr reichen wird  - sofern die Politik nicht gegensteuert. Diese Sorge muss angegangen werden.“
Tobias Kreitz
Das von der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen vorgelegte Konzept für eine "Zuschussrente" geht für die CDA in die richtige Richtung. Die Pläne sehen vor, geringe Rentenansprüche auf bis zu 850 Euro monatlich aufzustocken, sofern die Betroffenen viele Jahre Beiträge gezahlt und ergänzend vorgesorgt haben. Auch die Leistungen für Erwerbsgeminderte sollen verbessert werden. Selbständige sollen verpflichtet werden, für das Alter vorzusorgen.
Kreitz : „Zu einer akzeptierten Sozialversicherung gehört es nämlich, dass sich Leistung auch lohnen muss. Für die CDA stand immer fest, dass Menschen die ihr Leben lang gearbeitet haben, nicht weniger Rente haben dürfen als zum Beispiel die Grundsicherung für Sozialhilfebezieher. Das ist auch eine Frage des Respekts vor der Lebensleistung eines Menschen.“

Kritik übt der heimische CDA-Verband aber bei dem Vorschlag, die Rente vom Bedarf abhängig zu machen. "So geht es nicht. Das wäre ein Systemwechsel. Die Rente muss nach wie vor ohne Einkommensanrechnung gezahlt werden. Dies entspricht dem Leistungsgedanken!", so Tobias Kreitz abschließend.

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