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25.03.2014, 17:21 Uhr | tk
Krankenhäuser in Not
CDA: Krankenhäuser sind Leistungserbringer, nicht nur Kostenfaktor
Um die Finanzierung der niedersächsischen Krankenhäuser nachhaltig zu stützen, muss es nun endlich zu einem Gegensteuern seitens der Kranken-kassen und des Landes kommen. Dieses fordert die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft in Niedersachsen (CDA) im Kreisverband Northeim.

Kreisvorsitzender Tobias Kreitz: „Es besteht gesundheitspolitischer Handlungsbedarf. Die Krankenkassen als Kostenträger und das Land müssen im dualen System nun die dringend benötigten Betriebs- und Investitionsmittel breitstellen, um die Krankenhäuser als zentralen Baustein einer menschenwürdigen Gesundheitsversorgung zu stärken. Fehlende Gelder dürfen nicht weiter aus der Patientenversorgung genommen oder beim Personal eingespart werden“.

Wie die heimische CDA dazu mitteilt, ist allein in Niedersachsen zwischenzeitlich ein Investitionsstau von 1,2 Milliarden Euro aufgelaufen, bei einem Krankenhaus-investitionsprogramm des Landes von gerademal 125 Millionen im Jahr.

Rund zwei Drittel der niedersächsischen Krankenhäuser sind von akuten Finanzproblemen bedroht. Vielen Häusern droht die Schließung von Abteilungen oder sogar ganz das Aus. „Die neue Landesregierung arbeitet hier noch halbherziger als die alte“, so Tobias Kreitz.
Tobias Kreitz
Neben der Aufstockung der Finanzmittel schlägt die CDA zudem regionale Strukturgespräche über notwendige Anpassungen vor.

„Die übergreifende sektorale Zusammenarbeit ist auszubauen“, so der Kreisvorsitzende abschließend. 

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