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25.05.2015, 12:51 Uhr
CDU fordert Erhalt der schulischen Vielfalt
Arbeitskreis diskutiert geplante Gründung einer IGS in Northeim und die Inklusion

Unter dem Motto „Für ihr Kind“ tagte der aus Experten, Betroffenen und Interessierten bestehende Arbeitskreis Bildung, der Anfang des Jahres vom CDU-Kreisverband Northeim gegründet wurde. Schwerpunkt der Sitzung war einmal mehr das neue Schulgesetz, das am 6. Juni im Landtag verabschiedet werden soll und weitreichende Auswirkungen auch auf die hiesige Schullandschaft mit sich bringt.

Malte Schober

Besorgt zeigt sich der Arbeitskreis insbesondere über die Pläne eine Integrierte Gesamtschule (IGS) als ersetzende Schulform im Stadtgebiet Northeim zu gründen. Diese soll alle drei bestehenden Haupt- oder Realschulen in Northeim ersetzen. Nach Auffassung der Experten würde sie mittelfristig auch den Bestand der Schulstandorte Kalefeld und Katlenburg-Lindau gefährden. Dann stünde nur noch das Corvinianum als Alternative zur Gesamtschule zur Verfügung – die schulische Vielfalt als Wahlfreiheit für die Eltern wäre Geschichte. Schule fände dann in diesem Teil des Landkreises nur noch in Northeim statt. Auch die Außenstelle der KGS Moringen in Nörten-Hardenberg sieht der AK Bildung langfristig bedroht. „Unter diesen Umständen wird es höchste Zeit, dass die Eltern aufgeklärt werden, damit die schulische Vielfalt und das Elternrecht auf freie Schulwahl erhalten bleiben“, äußert sich Malte Schober, Vorsitzender des Arbeitskreises. Es sind daher mehrere Infoveranstaltungen geplant, um in den betroffenen Ortschaften für das Thema zu sensibilisieren und aufzuklären.

Weiteres Dauer- und Reizthema stellt außerdem die missliche Umsetzung der Inklusion dar. Expertinnen einer Förderschule mit Schwerpunkt Lernen, die vor der Schließung steht, berichteten von zahlreichen Problemen, die damit einhergehen. Diese reichen von akutem Personalmangel, fehlender Ausbildung der Regelschullehrer und diversen Logistikproblemen. Kurzum:  Die Leidtragenden sind letztendlich die Kinder.

Um über diese und weitere aktuelle bildungspolitische Themen mitzudiskutieren, lädt der Arbeitskreis Bildung zum nächsten Treffen am 8. Juni 2015 alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Informationen erteilt die Kreisgeschäftsstelle der CDU unter 05551/3300.  

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