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06.09.2016, 23:14 Uhr
CDU setzt auf eigene Kandidaten anstatt sich ein Wettrennen am rechten Rand zu liefern
Aus Sicht der CDU gestaltet sich der aktuelle Wahlkampf anders als die bisherigen. So ist es der AfD und der NPD nur unter Polizeischutz möglich, Ihre Wahlkampfstände zu errichten. Das erhöht natürlich die Aufmerksamkeit. Durch Provokation und die Konzentration auf ein Thema flacht die inhaltliche Diskussion auf kommunaler Ebene ab. Die Konzepte der Parteien für die Gestaltung unserer Kommune sind eher zweitrangig. Dabei liegen mit den Themen Wirtschaft und Bildung die Themen quasi vor Ort. Nur Protest hilft auf Dauer nicht weiter, wenn es um die Entwicklung der Kommune geht. Die Einnahmesituation der Kommunen muss verbessert und die Kostenstruktur optimiert werden, damit diese auch langfristig überlebensfähig sind. Fragen nach der Schulstruktur, der Breitband- und Medizinversorgung sind hier von Interesse. Die CDU sieht sich hier inhaltlich und personell breiter aufgestellt. Das zeige sich schon daran, dass sie mit ihren Köpfen plakatiert, während die Randparteien eher auf ein Themenplakat setzen, dass aus Berlin vorgegeben wird und nicht auf die Bedürfnisse vor Ort eingeht. Die CDU setzt beispielsweise bei der Sicherheit und Integration auf eine entsprechende Bauplanung um Separation, Gewalt und Verunreinigung zu verhindern.
Northeim - Auch Organisationen wie der NPD wird aus Sicht der Christdemokratin zu viel Raum eingeräumt, wenn sich zehn mal so viel Gegendemonstranten zusammenfinden und die NPD eine Titelstory in den lokalen Medien erhält. Da läuft etwas falsch, wenn nur noch Extreme die Aufmerksamkeit an sich ziehen. Demokratie lebt vom Kompromiss und der Toleranz sowie der Achtung Andersdenkender. Sie aus dem Medien ganz auszugrenzen ist falsch, das bestätigt nur deren Vorwurf "Lügenpresse". Wir wollen uns thematisch mit der AfD auseinandersetzen ,ohne zu versuchen, sie rechts zu überholen. Dieses Rennen kann nicht im Interesse einer Partei der Mitte liegen, die für sich den Anspruch hat, Volkspartei zu sein.

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